meine Bewertung: ★★★☆☆
"Die sechs Kraniche" von Elizabeth Lim erinnert beim Lesen an die asiatische Variante des deutschen Märchens "Die sechs Schwäne" von den Gebrüdern Grimm.
Auch hier geht es um eine Schwester, die ihre sechs Brüder von einem Fluch befreien muss, damit diese wieder in ihre Menschengestalt zurückfinden.
"Mit Essen nährt man seinen Magen, Gedanken nähren den Geist,
doch Liebe ist es, die das Herz nährt."
Zitat Takkan Seite 343
Insgesamt fand ich die Adaption gut gelungen. Trotz des angenehmen Schreibstils fiel es mir dennoch schwer längere Zeit an der Geschichte und am Lesen dranzubleiben. Die Passagen zogen sich oftmals in die Länge ohne dass ein wirklicher Fortschritt in der Handlung zu spüren war. So kam leider keine richtige Lesefreude auf, auch wenn ich Shiori und Takkan sehr in Herz geschlossen habe. Der rote Faden (wortwörtlich) der Geschichte ist zwar immer greifbar, aber das Folgen dessen war seitenlang mühsam und langwierig.
Die Reihe umfasst noch einen 2. Band und ein Prequel, die ich trotz der Kritikpunkte dennoch zumindest anlesen möchte, aber dies erst zu einem späteren Zeitpunkt.






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